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Wallfahrtsabschluss im Jubiläumsjahr
© Bernhard Wieczorek

"Danke an euch alle, weil ihr immer treu auf Wallfahrt mitfahrt, besonders heuer im 140. Jahr unseres Vereins", sagte Obmann Johann Kasehs am Schluss des Wallfahrer-Gottesdienstes am Mariahilfberg. Mit der Wallfahrt nach Pottenstein und dem Mariahilfberg in Gutenstein ging das Jubiläumsjahr des Mariazeller Prozessionsvereins in Simmering zu Ende.

Mehr als 65 Wallfahrer:innen machten sich am Sonntag, 20. September 2026, auf den Weg nach Pottenstein. Es war die dritte und letzte Wallfahrt des Mariazeller Prozessionsvereins im 140. Jahr des Bestehens des Vereins. Geistlicher Leiter war Diakon Michael Niemeck, der gemeinsam mit dem zweiten Diakon im Verein, Roman Temper, die Wallfahrer:innen begleitete.

© Georg Radlmair
"Wahre Begegnung, Freude und Gnade dort geschehen, wo Menschen sich aufmachen und offen sind für Gottes Großzügigkeit", so Diakon Temper.

Der Abschluss der Wallfahrt war eine Andacht in der Kirche am Mariahilfberg. Diakon Michael Niemeck stand der Feier vor und Diakon Roman Temper hatte die Predigt übernommen. In seiner Predigt erinnerte Roman Temper daran, dass Pilgerschaft bedeutet, sich immer wieder auf den Weg zu machen und Gottes Führung zu vertrauen, auch wenn seine Wege anders verlaufen als unsere eigenen Pläne. "Am Beispiel von Franz von Assisi, dessen 800. Todestages wir heuer gedenken, der Gottesmutter Maria und der 140jährigen Pilgertradition unseres Vereines zeigt sich, dass wahre Begegnung, Freude und Gnade dort geschehen, wo Menschen sich aufmachen und offen sind für Gottes Großzügigkeit, die nicht nach unseren Verdiensten fragt", so Diakon Roman Temper.

© Georg Radlmair
Gemeinsam gedachten die Wallfahrer:innen am Mariahilfberg des Kreuzweges und der Auferstehung Jesu.

Nach einem guten Mittagessen kamen die Wallfahrer:innen zum Mariahilfberg, wo in alter Tradition der Kreuzweg im Wald gebetet wurde. Zu den Klängen der Instrumente der Schwechater Stadtkapelle gingen die Pilger:innen und gedachten des Kreuzweges Jesu, der in der 15. Station, der Auferstehung endete. Die 15. Station wurde von den beiden Diakonen auch durch den Wechsel der Stola symbolisiert: von violett, der Fabe der Besinnung, zu weiß, der Farbe der Freude. "Dieser Kreuzweg zählt zu den schönsten, die ich kenne" oder "Es ist einfach wunderschön, so betend zu gehen" sind nur zwei Reaktionen der Pilger:innen an diesem strahlenden Herbsttag.

In seinen Abschlussworten bedankte sich Obmann Johann Kasehs bei den Diakonen für die geistliche Begleitung und vor allem bei der Schwechater Stadtmusik unter Leitung von Michael Schippani, für die musikalische Begleitung der Jubiläumswallfahrt. "Und ich freue mich schon auf die nächsten Wallfahrten im 141. Jahr des Bestehens unseres Vereins", so Obmann Johann Kasehs.

(gr)




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