Script zur Bildvergrößerung.
"Erneuere deine Kirche – und fange bei mir an"
© Georg Radlmair

"Die Wallfahrt des Mariazeller Prozessionsvereins nach St. Corona am Sonntag, 14. Juni, gibt ein lebendiges Zeugnis dafür, dass der Glaube an Gott Menschen verbindet, stärkt und trägt", erklärte Pfarrer Pavel Povazan bei der Predigt in der Pfarrkirche St. Corona, im 140. Jahr des Bestehens des Vereins.

Mehr als 70 Menschen brachen am Vatertag, dem 14. Juni 2026, morgens auf, um die Tradition des Wallfahrens nach St. Corona aufrecht zu erhalten. Es ist die erste Wallfahrt des Mariazeller Prozessionsvereins, der 2026 das 140jährige Bestehen feiert. "Gerade eine Wallfahrt macht sichtbar, was auch das heutige Evangelium sagt: Jesus sieht die Menschen, ihre Sehnsucht, ihre Mühen und ihre Hoffnung. Er lässt sich von ihrer Not berühren und sendet Menschen aus, damit sie anderen zum Segen werden", so der geistliche Leiter der Wallfahrt, Pavel Povazan, der Pfarrer von Kaiserebersdorf.

© Georg Radlmair
Der gemeinsame Gottesdienst mit der Pfarre ist immer ein schöner Höhepunkt der Wallfahrt.

Die Wallfahrt stand unter der Bitte "Erneuere deine Kirche – und fange bei mir an". Darauf ging der Pfarrer in seiner Predigt ein, denn "das Thema unserer Wallfahrt passt so gut zu dem Evangelium, das wir gerade gehört haben. Es sind drei Dinge, die mich am heutigen Evangelium angesprochen haben: Die erste Botschaft für uns lautet: Glaube beginnt mit dem Sehen des anderen. Das zweite: Jesus redet nicht nur über die Not, sondern er beruft Menschen konkret, die die Not des anderen lindern. Und das Dritte: Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben", nannte Pfarrer Povazan die wesentlichen Punkte an diesem Sonntag.

"Wir Menschen denken oft: Wenn nur die anderen sich ändern würden, dann wäre alles besser. Wenn nur die Gesellschaft anders wäre. Wenn nur die Politiker anders wären. Wenn nur die Kirche anders wäre. Doch Gott sagt: Das eigentliche Problem sitzt im menschlichen Herzen, weil es zufrieden ist mit dem Mittelmaß. Darum verheißt Gott nicht zuerst neue Gesetze, sondern ein neues Herz", so Pavel Povazan.

Oftmals würde von der Kirche gesprochen, als wäre sie jemand anderes. "Aber die Kirche sind nicht nur Bischöfe, Priester, Diakone oder hauptamtliche Mitarbeiter. Die Kirche sind wir. Das Volk Gottes, Kinder Gottes", zog Pfarrer Povazan den Schluss: "Wenn ich lieblos bin, wird die Kirche ein Stück liebloser. Wenn ich bete, wird die Kirche ein Stück betender. Wenn ich vergebe, wird die Kirche ein Stück barmherziger" und er ermutigte seine aufmerksamen Zuhörer:innen: "Herr, erneuere deine Kirche – und beginne mit mir."

Nach einem kurzen Besuch beim "Sautoni", der Statue des Hl. Antonius des Einsiedlers, der mit einem Schwein dargestellt wird und in Raach besonders verehrt wird und einer guten Jause im Gasthaus Diewald fuhr die gut gelaunte Pilger:innengruppe nach Wien zurück.

Mehr Bilder zur Wallfahrt im Bilderalbum des Vereins...







Namenstag

heute am 24. Juni:
Johannes, Reingard, Yannick

Aktuelle Termine

Verlautbarungen



Gottesdienste Altsimmering

Montag   18:00 Kloster SSM
Dienstag 8:00   St. Laurenz
Mittwoch 18:00 St. Laurenz
Donnerstag 8:00   St. Laurenz
Freitag   18:00 St. Laurenz
Samstag   18:00 St. Laurenz
Sonntag 9:00 St. Laurenz
Sonntag 10:00 St. Josef

Liturgischer Kalender

Liturgischer Kalender

Tageslesungen

Zu den Lesungen des Tages

Gebetsmeinung des Papstes 2026

Kanzleiöffnungszeiten

Montag 8 - 12 Uhr
Mittwoch 8 - 12 Uhr
9 - 11 Uhr Caritasstunden
Freitag 8 - 12 Uhr

...aus dem Bilderalbum



Links

IMPULS to go/SSM Priesternotruf Erzdiözese Wien Mariazeller Prozessionsverein Simmering Volkstanzkreis Rueda Tanzclub Simmering