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"Gott selbst ruft Menschen, egal wo sie sind"
© Bernhard Wieczorek

Elf Sternsinger:innen begleiteten Kaplan Krystian Podgorni und Diakon Thomas Schmid beim Gottesdienst zum Epiphaniefest am 6. Jänner in St. Josef. In seiner Predigt betonte Diakon Schmid, dass "nicht Ochs und Esel an der Krippe wichtig sind, sondern davon zu künden, dass uns Gott auf Augenhöhe entgegengekommen ist, Mensch wurde."

In Altsimmering ist der "Dreikönigstag" immer ein doppeltes Fest, denn an diesem Tag hat auch Pfarrer Christian Maresch Geburtstag. So wurde ihm auch am Ende des Gottesdienstes in St. Josef auf der Haide herzlich gratuliert. Das eigentliche Fest des 6. Jänner ist aber Epiphanie, Erscheinung des Herrn, auch Dreikönigstag genannt. Die elf Sternsinger:innen, die sich in die 70-jährige Tradition des Sternsingens in Österreich einreihen, sangen gleich zu Beginn ihr Lied und sagten ihren Spruch auf mit dem sie den Menschen in den Häusern und im Gottesdienst sagten: "Wir bringen den Segen fürs neue Jahr, er schütze euch vor jeder Gefahr. Frieden und Glück im Neuen Jahr, wünscht euch allen die Sternsingerschar!"

Die Rede von den drei Königen
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Pfarrer Christian Maresch begleitete die Sternsinger:innen und feiert am 6. Jänner seinen Geburtstag.

Diakon Thomas Schmid stellte dann in seiner Predigt fest, dass an keiner Stelle der Bibel von drei Königen die Rede ist. "Im Evangelium ist an keiner Stelle von Königen die Rede. Da heißt es 'Sterndeuter aus dem Osten' oder 'Magier' - je nachdem, wie Sie es jetzt übersetzen wollen; nur nicht Könige! Nirgendwo wird in der Bibel berichtet, dass zum Kind in der Krippe irgendwelche Könige gekommen seien." Die Zahl drei habe sich erst über ein paar Jahrhunderte verbreitet und habe ihren Grund wohl allein in der Anzahl der erwähnten Geschenke, die die Sterndeuter aus dem Osten mitgebracht haben. "Denn wenn drei unterschiedliche Geschenke erwähnt werden, dann müssen es ja auch drei unterschiedliche Personen gewesen sein. So hat man sich das später gedacht. Und seinen endgültigen Siegeszug nahm das Sprechen von den drei Königen in unseren Breiten dann, nachdem Rainald von Dassel in Mailand die angeblichen Gebeine dieser Könige hat 'mitgehen' lassen und in Köln daraufhin die diesbezügliche Wallfahrt entstand", so der Altsimmeringer Diakon.

Epiphanie: Gott kommt zu den Menschen
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Die Sternsinger:innen sammelten Spenden, wie sie im Spruch sagen: "Das Geld, das Sie den Sternsingern geben, gibt Menschen Hoffnung auf ein besseres Leben."

Der Festtag von Epiphanie hebe die eigentliche Aussage der biblischen Texte hervor, die unverändert bleibe, so Diakon Schmid: "Das heutige Evangelium handelt nämlich nicht von drei Königen, die mit Geschenken in den Stall von Bethlehem gekommen sind. Es handelt davon, dass Menschen den Weg zu diesem Jesus von Nazareth gefunden haben, unabhängig von Rasse, unabhängig von Hautfarbe oder Herkunft, unabhängig von Stand und Alter. Das heutige Fest handelt davon, dass Gott einen Weg zu den Herzen der Menschen sucht. Und vor allem berichtet es davon, dass er ihn findet. Genau das bleibt: Gott selbst macht sich auf, uns zu suchen, Gott selbst ruft Menschen, egal wo sie auch sind. Und er findet sie."

(gr)


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