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Fastenzeit ist ein christliches Trainingslager
© Renate Stingl

In der Aschermittwochspredigt präsentierte Pfarrer Christian Maresch ein praktisches Verständnis von der Fastenzeit. Die Fastenzeit sei eine Hilfe im Glauben zu wachsen, das müsse aber geübt werden. Und als Trainingsmethoden der Fastenzeit nannte der Pfarrer: teilen - fasten – beten.

In der Aschermittwochspredigt, 18. Februar 2026, schloss Pfarrer Christian Maresch an die Predigt vom Faschingssamstag an, in der er auf den Fußballsport hingewiesen habe. Dabei war es „um die Regeln, die im Fußball aber auch in der Religion notwendig sind“, gegangen. AM Aschermittwoch zog der Altsimmeringer Pfarrer wieder einen Vergleich aus der Fußballwelt heran. „Viele Fußball begeisterte Kinder wollen einmal Fußballprofi werden, dieser Traum erfüllt sich nur selten. Aber alle, die gerne Fußball spielen, wissen, dazu gehört nicht nur eine gewisse Begabung, sondern auch viele Jahre intensives Training. Und da kommt jetzt mein Vergleich: Die Fastenzeit ist für uns Christen und Christinnen ein jährliches Trainingslager. Die Fastenzeit will uns Jahr für Jahr dabei helfen im Glauben zu wachsen und mehr so zu werden wie Jesus.“

© Georg Radlmair
Das Aschenkreuz mit dem Ruf "Kehrt um und glaubt an das Evangelium", steht am Beginn der Fastenzeit.

Und im Training gebe es verschiedene Methoden. In der Fastenzeit seien das besonders teilen - fasten – beten, betont Pfarrer Maresch.

TEILEN: das altmodische Wort dafür sei „Almosen geben. Wichtig ist dabei das Loslassen können. Kann ich von dem, was ich besitze, loslassen, kann ich meinen Besitz als von Gott anvertraut ansehen, den ich nicht nur für mich nutze sondern auch zum Wohl anderer einsetze, das ist die Frage, die ich in der Fastenzeit beantworten muss und trainieren muss“, so der Pfarrer.

FASTEN: das bedeute verzichten auf gewohnte Sachen. „Wir machen uns bewusst, dass vieles nicht selbstverständlich ist, dass auch vieles im Übermaß nicht gut ist für uns. Dazu kann unter anderem Alkohol, Fleisch, Süßigkeiten, Zucker, Fernsehen oder social Media gehören. Der Verzicht auf diese alltäglichen Dinge könnte unsere Sehnsucht verstärken, dass es mehr als nur diese materiellen Dinge im Leben gibt und den Hunger nach Sinn des Leben, den Hunger nach Gott verstärken“; sagt der Altsimmeringer Pfarrer. Interessant für ich sei, dass in fast allen anderen Religionen gebe es dieses religiöse Fasten ebenfalls.

(gr)





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