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"Die Bibel hundertmal gelesen, aber..."
© Georg Radlmair

Das Sonntagsevangelium am 12. Juli ist das Gleichnis vom Sämann. "Gott sät und vertraut, dass die Ernte wächst", so Pfarrer Maresch. In der Predigt thematisiert Pfarrer Maresch das Wort Gottes im Leben der Menschen und fragt seine Gemeinde: "Haben wir ein offenes Ohr für Gottes Wort?"

"'Die Bibel hundertmal gelesen und das entscheidende Stichwort nicht gefunden', beschreibt wohl ganz treffend, wie es uns immer wieder geht", begann Pfarrer Christian Maresch seine Predigt am Sonntag, 12. Juli 2020 in der Altsimmeringer Pfarrkirche St. Laurenz. Thema dieses Sommersonntages ist das Wort Gottes im Leben der Menschen.

Lesen in der Bibel, Diskussionen über biblische Themen oder gehörte Vorträge seien wichtig und gut. Auch die Predigt oder ein Bibliodrama tragen zum Verstehen bei. "Alles ist aber sinnlos, wenn nicht das Wichtigste geschieht: Das Wort Gottes, die Bibel, in unser Leben hinein und in unserem Herzen wirken lassen. Jesus wusste das, darum erzählt er das Gleichnis vom Sämann.

In drei Schritten beschrieb der Wiener Stadtpfarrer das Wirken es Wortes Gottes. Diese Wirkungen beschreibe das Gleichnis vom Sämann am 15. Sonntag im Jahreskreis wohl treffend. "Ein Gleichnis aus der Landwirtschaft wird zum Gleichnis für das Reich Gottes selber.

1. Gottes Wort braucht Zeit

"Damit Gottes Wort bei mir ankommen kann, brauche es Zeit. Jede Freundschaft, jede menschliche Beziehung braucht Zeit", so der Pfarrer. Und es brauche einen Raum, in dem das Wort Gottes gehört werde. "Nur so wird das Wort Gottes ankommen können und den Weg in unser Herz finden."

2. Das Wort Gottes verändert

"Oft wollen wir selber bestimmen, was uns das Wort Gottes sagen will. Das geht aber nicht", erinnerte der Altsimmeringer Pfarrer seine Gemeinde. Das Wort Gottes will den Menschen verändern, und dabei wolle es einmal beruhigen und einmal wachrütteln: "Das Wort Gottes wird mich einmal bestätigen und einmal in Frage stellen und es wird und immer wieder herausfordern", betont Christian Maresch.

3. Das Wort Gottes kommt in vielerlei Gestalten

"Beim Wort Gottes denken wir meist an die Bibel, an das geschriebene Wort, dabei kommt es an vielen anderen Orten zu uns. Auch durch andere Menschen kommt es auf uns zu", betont Pfarrer Maresch. Gott spreche zu den Menschen im Schrei der Mitmenschen, im Elend der Welt und in der Stimme der bedrohten Umwelt und Schöpfung. "Es spricht uns auch in unserem persönlichen Leben an, in unseren Ängsten, unserem Scheitern und unseren Sorgen. Die Frage an uns ist dabei: Lassen wir uns von diesem Wort ansprechen?" stellt der Pfarrer eine Frage an die GottesdienstbesucherInnen. Für Pfarrer Maresch ist das Wort Gottes voll Hoffnung und voller Kraft. "Ein Wort Gottes Gottes, das jedem von uns gilt: Ich bin für euch da".

Wesentlich für Pfarrer Christian Maresch ist, mit Gott in Verbindung zu bleiben. "In Jesus Christus spricht uns das Wort Gottes direkt an, er ist unser Bruder aus Nazareth. Mit Jesus in Verbindung zu bleiben bedeutet das Wort Gottes in das eigene Leben aufzunehmen", betont Maresch, darüber nachzudenken brauche es immer wieder eine Zeit der Stille im Leben. "Nehmen wir uns jetzt eine kurze Zeit der Stille, aber auch im Alltag immer wieder", lädt der Altsimmeringer Pfarrer ein.





...aus dem Bilderalbum

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