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Neue Tugenden für die Männer in Altsimmering
© Heinz Himmel

"Ihr werdet die Männer nach dem Besinnungstag nicht wiedererkennen", versprach der Geistliche Assistent der Katholischen Männerbewegung in Wien, Franz Wilfinger, am 2. Adventsonntag den Altsimmeringer Frauen. Die Männerrunde der Pfarre hatte zu einer adventliche Besinnungsstunde eingeladen.

Gemeinsam mit Kaplan Rafal Auguscik feierte Monsignore Franz Wilfinger die Eucharistiefeier am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria mit der Gemeinde. Schon in seiner Predigt ließ Franz Wilfinger sein Thema „Neue Tugenden“ anklingen: Die Ehefrauen und die Pfarrgemeinde sollen "sich nicht wundern, wenn die Männer nach der Besinnungsstunde und der Einübung der 'Neuen Tugenden' nicht wieder zu erkennen sind".

Die Adventbesinnung
© Heinz Himmel
Die Männergruppe in Altsimmering begleitete Franz Wilfinger in den Advent 2019.

Einleitend liest Franz Wilfinger das Lukasevangelium (Lukas 6, 8-11)vor, in dem berichtet wird, dass Jesus am Sabbat die gelähmte Hand eines Mannes heilte. Die Pharisäer und Schriftgelehrten wurden darüber wütend und berieten sich untereinander, was sie mit Jesus tun könnten.

Drei verschiedene Männertypen kommen in dieser Bibelstelle vor: zum einem der Mann mit der verdorrten Hand. Er ist ein funktionsgehemmter und passiver Mensch, der nicht agiert, sondern reagiert. Er ist der Prototyp einer großen Anzahl von Männern.

Die Gruppe der Schriftgelehrten und Pharisäer versuchen zu verhindern, dass eine wirkliche, lebensverändernde Begegnung zwischen Gott und Mensch stattfindet. Sie wollen ihre Macht konservieren und bleiben dabei in ihrem Denken, in ihren Ängsten und ihrer Gruppe gefangen.

Und wie verhält sich Jesus? Er nimmt die Situation wahr ohne nervös zu werden, denn er weiß was er will. Er spricht seine Gegner an, wartet, handelt. Nach dieser Begebenheit geht Jesus auf einen Berg um zu beten. In der Folge stellt er eine neue Gemeinschaft von 12 Männern zusammen, so als wolle er sagen: von den Männern dieser Welt ist nichts mehr zu erwarten. Er will sie selbst lehren und zeigen, dass es eine andere Art zu leben gibt und die verstehen, wozu sie in ihrer Freiheit berufen sind. Das war der Anfang jener Gemeinschaft, die wir heute Kirche nennen: neue Männer im Glauben, Väter des Glaubens und der Zukunft.

Aufmunterung und Aufruf

Das Tun vor Sein zu stellen und nicht warten, bis der geeignete Augenblick für ein vollkommenes Engagement kommen wird.

"Verharren wir nicht im Bewahren und Behüten des Status quo, sondern nutzen wir unsere Freiheit zum schöpferischen Tun und übernehmen wir auch Verantwortung für andere. Leben wir nicht in selbstbezogenem Denken ohne Verantwortung in unserem engen Horizont" muntert Wilfinger die Männer in Altsimmering auf. Mit einem Aufruf schließt Franz Wilfinger die Adventbesinnung: "Der Einsatz für das Ganze, sei es unsere Stadt, das Land, der Staat, sei es die Gruppe, die Pfarre, die Diözese, dieser Einsatz müsste uns auszeichnen. Dazu soll uns unser Berufensein zur Freiheit führen: Väter des Glaubens, Väter der Zukunft zu sein."

Monsigniore Franz Wilfinger hat sein Manuskript zum Nachlesen und Einüben der NEUEN TUGENDEN zur Verfügung gestellt und es kann auf Wunsch unter KMBinAltsimmering@gmx.at angefordert werden.     

(Peter Welkhammer)


...aus dem Bilderalbum

Aus dem Bilderalbum



Gottesdienste Altsimmering

Montag   18:30 Kloster
Dienstag 8:00    
Mittwoch   18:30  
Donnerstag 8:00    
Freitag   18:30  
Samstag   18:30  
Sonntag 9:00 18:30  
Sonntag 10:00 St. Josef

Liturgischer Kalender 2019/20

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